Prävention vor dauerhafter Hautschädigungen durch UV-Strahlung

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Die Temperaturen klettern langsam und der Sommer steht endlich wieder vor der Tür. Das bedeutet für Viele, draußen in der Natur oder im heimischen Garten die Sonne zu genießen. Jedoch kann ausgiebiges Sonnenbaden bekanntlich auch beträchtlichen Schaden bei uns anrichten, deshalb ist es laut der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DGG) eine dringende Notwendigkeit über die Risiken und den damit verbundenen maßvollen Umgang mit Sonnenlicht zu informieren. Dies gewinnt aufgrund des dramatischen Anstiegs von UV-verursachten Lichtschäden immer mehr an Bedeutung. Deshalb habe ich ein paar Fakten hier zusammengetragen:

Die menschliche Haut verfügt über einen körpereigenen Sonnenschutz, der abhängig vom jeweiligen Hauttyp ist. Helle Hauttypen haben durchschnittlich eine Eigenschutzzeit von 10 Minuten, während dunklere Hauttypen etwa auf 30 Minuten kommen. Hält man sich nach dieser Zeit ungeschützt in der Sonne auf, folgen akute Hautschäden wie ein Sonnenbrand und eventuell sogar langfristige Folgen wie beispielsweise die Bildung von fehlerhaften, mutierten Zellen durch die Hautkrebs entstehen kann oder vorzeitige Hautalterung.

Schon die erste Bräune ist Anzeichen für den aktiven Schutzmechanismus des Körpers gegen zu viel Sonne. Die Hautzellen bilden Melanin, das sich schützend um die DNA im Zellkern legt um weiteren Schaden abzuwehren. Das einzig wirksame Mittel gegen dauerhafte Hautschädigungen durch Sonnenstrahlung ist die Anwendung von Sonnenschutzmittel mit mindestens LSF 15 in Kombination mit textilem Lichtschutz (Kleidung, Kopfbedeckungen) sowie der vernünftigen Dosierung von direkter und indirekter UV-Exposition. In den letzten 10 Jahren wurden massive Fortschritte in der Entwicklung von Sonnenschutzmitteln gemacht, die neugewonnene Vielfalt ist für Verbraucher allerdings eher verwirrend.

Es gibt zwei Arten von Lichtschutz, chemischen und physikalischen. Chemischer Lichtschutz bedeutet, dass im Produkt organische Filtersubstanzen vorhanden sind, die dazu fähig sind bestimmte Wellenlängen an UV-Strahlung in z.B. Wärme umzuwandeln. Um ein möglichst breites Spektrum an UV-B und UV-A Strahlung abzudecken, werden verschiedene Substanzen gemischt, die jedoch toxikologisch unbedenklich und so äußerst risikoarm sind.
Physikalischer Lichtschutz basiert dahingegen auf dem Prinzip der Reflexion. Das Produkt bildet hier eine Art Schutzschicht aus kleinsten Titanoxid- und Zinkoxidpartikeln auf der Haut, die wie ein Spiegel Sonnenstrahlung reflektiert oder streut. So kann sie erst gar nicht in tiefere Hautschichten eindringen und Schaden anrichten.

Neue Sonnenschutzmittel setzen meist auf eine Kombination aus beiden Lichtschutzarten, da diese eine sehr hohe Schutzleistung erreichen. Eine wichtige Rolle spielt hierbei auch die Menge des aufgetragenen Produktes. Untersuchungen zeigen, dass Verbraucher in der Regel zu wenig Schutz auftragen, wodurch die Wirkung sich um 30 bis 50 % verringern kann.

Allgemein gelten folgende Leitlinien für risikofreies Sonnenbaden:

  • Sonnenschutzmittel rechtzeitig, ausreichend, gleichmäßig und wiederholt auftragen
  • Die Sonne am besten zwischen 12 und 15 Uhr meiden, da sie dann am stärksten ist
  • Sonnenschutz nach Wasserkontakt immer auffrischen
  • Zusätzlichen Schutz durch Kleidung und Kopfbedeckung verwenden, vor allem auch bei sportlichen Aktivitäten draußen
  • Lichtschutzfaktor sollte mindestens 15 betragen
  • Besonderer Schutz ist nötig bei schon vorhandenen Krankheiten wie Rosazea oder Lupus erythematodes

Bei Bedarf an einer Hautanalyse, einer individuellen Beratung oder einem Terminwunsch bei einem Dermatologen zur Beurteilung von Hautmalen, Pigmentierungsveränderungen, Hautunregelmäßigkeiten, Hauttumoren helfen wir gerne weiter.

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