Borreliose und Co.

Borreliose durch Zecken – das neue Schreckgespenst für Mensch und Tier.
BORRELIOSE, DIE VON ZECKEN ÜBERTRAGEN WIRD.
Ein Schrecken, der gleichermaßen Mensch und Tier bedroht, geistert durch die Medizin.

Bisher waren Zecken eher im Süden zu finden, der Klimawandel begünstigt aber den Vormarsch nach Norden.
Eine Impfung gibt es nur gegen FSME, welche auch durch Zecken übertragen wird, Nicht jedoch gegen Borreliose. Es sind noch mehr als 50 weitere Krankheiten bekannt, die weltweit von Zecken übertragen werden. Viele davon sind sehr selten. Ein Beispiel dafür ist die Babesiose, auch als Hundemalaria bekannt.
Ich habe aktuell mit Borreliose und Co., zu tun und aus Erfahrung weiß ich: Borreliose ist leider extrem tückisch, mitunter sehr schwer zu diagnostizieren und versteckt sich gerne hinter einer Vielzahl von Krankheitsmerkmalen, die anderen Erkrankungen zugeordnet werden.  Bis zur richtigen Diagnose vergehen bei Menschen und Tier bisweilen Jahre. In dieser Zeit durchlaufen die Betroffenen oft viele ärztliche Stationen und endlose Behandlungen. Bis dahin sind Medikamente dann ohne Erfolg eingenommen worden. Alternative Heilmittel ebenfalls, öfters ohne Erfolg.

Deswegen: Nur bei richtiger Diagnose kann auch ein wirksames Arzneimittel verordnet werden, logisch.

Borreliose lässt sich, abgesehen von dem eigenen Versteckspiel, gerne auch von anderen Erkrankungen begleiten. Diese sind Chlamydien, Herpes, Borna Virus und viele andere.

Das kuriose daran ist: Mensch und Tier sind gleichermaßen betroffen und beide  können sogar mit den gleichen Arzneien behandelt werden.
Ich war fasziniert, als ich dies festgestellt habe und deswegen war mir spontan wichtig, das Thema aufzugreifen.

Was ist, wenn man einen Verdacht hat?

Zunächst einmal braucht man einen Mediziner, der überhaupt darauf kommt, dass es sich um Borreliose handelt. Sie lässt sich mit unterschiedlichen Tests erkennen.
Wenn der erste Test nicht gleich einen positiven Befund liefert, sollten unbedingt noch die anderen Tests gemacht werden.

Inzwischen gibt es Ärzte und Labore, die Spezialisten für Borreliose-Diagnostik geworden sind.

Bei einer schon diagnostizierten Borreliose wird in der Regel zuerst mit oralen Antibiotika therapiert.
Die oralen Antibiotika sind sowohl für Mensch wie auch Tier geeignet.
Da Antibiotika den Körper schwächen, machen sie anfällig für Pilze. Die Flora von Magen und Darm (bei Frauen auch der Scheide) sollte man vor Pilzen schützen. Hier gibt es auf dem Markt entsprechende Arzneimittel, die wiederum nicht immer gleich mit verordnet werden. Bitte hierzu den Arzt fragen!
Um zu sehen, ob der Körper bereits Ungleichgewichte in der Mineralstoffversorgung aufweist und schon deswegen vorbelastet ist, kann über eine Haar-Mineral-Analyse eine Übersicht erstellt werden.

Später, oder wenn die Antibiotikatherapie mit Tabletten nicht erfolgreich ist, werden Antibiotika als Infusion gegeben.

Auch in diesen Fällen kann bei Mensch und Tier das gleiche Mittel verordnet werden

Begleitend zu der Infusionstherapie mit Antibiotika hat mir einer der führenden Spezialisten – für die Behandlung von Borreliose bei Menschen – seine Behandlungsmethode von Borreliosepatienten erklärt:
Neben traditioneller Antibiotikatherapie kann es
bei Patienten sinnvoll sein, zu den Antibiotika eine Hyperthermiebehandlung zu überlegen, um dem Körper bei der Bewältigung der Borrelien zu helfen.

Hierbei wird der Körper mit Infrarotwärme erhitzt, also
eine Art künstliches Fieber erzeugt.

Die Temperaturhöhe und die Dauer der Behandlung werden individuell vom Arzt festgelegt.
Bei der Hyperthermie, die pro Verordnung 12 Mal gemacht wird, handelt es sich um eine bewährte Therapie in der alternativen Krebsbehandlung. Bei  Hyperthermie kann es – wie bei anderen Heilmitteln auch – zu einer Erstverschlimmerung nach den ersten Anwendungen kommen, bevor eine deutliche Besserung auftritt.

Je nach Diagnose erhalten die Patienten, zusätzlich zu Antibiotikainfusionen und Hyperthermie, Infusionen aus Elektrolyten und individuell zusammengestellten Vitaminen, zur Stärkung des Körpers.

Bei Pferden, Rindern und Hunden gilt das gleiche.
Durch Behandlung mit Antibiotika und gleichzeitiger Anwendung des Thermiums für Tiere, das mit Infrarotwärme den Tierkörper erhitzt, werden die Borrelien bekämpft.
Bei Tieren ist ebenfalls eine Erstverschlimmerung möglich, bevor die Therapie Wirkung zeigt.

Viele Menschen wissen nicht, dass sie Borreliose haben. Viele wissen nicht, dass Tiere Borreliose haben.

Die Größe von Zecken ist vielen unbekannt. Die kleinsten sind nur so groß wie ein Sandkorn – trotzdem schon mögliche Überträger von Borrelien. Nicht nur größere Zecken, die wir gut erkennen, sind gefährlich.
Das Verhängnisvolle an dieser Erkrankung ist, dass  die  betroffenen Menschen oft schon nicht mehr die Kraft haben, sich um eine entsprechend gute Behandlung selbst zu kümmern. Erfahrungen mit Borreliose als heimtückische Krankheit sind noch dürftig und viele Menschen sind nicht ausreichend informiert.

Viele Ärzte nehmen Borreliose nicht ernst. Das Leiden der Betroffenen wird dadurch verlängert. Beim Mensch kann eine Berufsunfähigkeit daraus werden. Beim Pferd, eine dauernde Unbrauchbarkeit, sogar für die Zucht.
Eine Übertragung der Borreliose auf die Leibesfrucht der Stuten ist durchaus möglich, aber nicht ausreichend erforscht.

Die Krankenversicherungen oder die Tierkrankenversicherungen wollen sofort entsprechend informiert werden. Hier treffe ich ebenfalls auf sehr viel Unkenntnis.

Im Gespräch mit Versicherungen ist bei Mensch und Tier eine sorgfältige Argumentation unabdingbar und nicht leicht. Die Suche nach fachlich versierten Gutachtern, Rechtsanwälten mit Kenntnis von Borreliose,  Fachärzte die auf Behandlung von Borreliose spezialisiert sind und Kliniken die Borreliose therapieren, gestaltet sich  für Laien schwierig.

Meine persönlichen und die von Medizinern, Anwälten, Krankenkassen, Tierärzten zusammengetragenen Erfahrungen und Informationen möchte ich weiter vermitteln.

Setzen Sie sich einfach mit mir in Verbindung und wir überlegen gemeinsam was getan werden kann, da fast jeder Fall von Borreliose anders gelagert ist und es leider kein Patentrezept gibt.

1. Beratung, auch vor Ort.
2. Vermittlung bei der stationären Unterbringung bei Spezialisten. Mensch und Tier.
3. Hilfe bei der Suche nach geeigneten Ärzten für Therapiekonzeption und Anwendung von medizinischen Verfahren.
4. Korrespondenz mit Versicherungen
5. Hilfe bei der Suche nach fachlich spezialisierten Rechtsbeiständen.
6. Unterstützung bei der Bestimmung von Begleiterkrankungen

Terminvereinbarungen sind möglich während:
– Messe Euro Tier, Hannover
– Messe Pferd & Jagd, Hannover
– Als persönlicher Termin
– Für telefonische Auskunft

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